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KMG Klinikum Mitte GmbH Klinikum Kyritz

Perleberger Straße 31 a
16866 Kyritz

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In der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin werden jährlich rund 5.000 Anästhesieleistungen bei ambulanten und stationären Patienten erbracht. Kathetergestützte Regionalanästhesieverfahren nehmen einen hohen Stellenwert in der perioperativen Versorgung der Patienten ein. Das Team aus 11 Anästhesisten und Intensivmedizinern sowie insgesamt 31 Pflegekräften für Anästhesie und Intensivpflege betreuen die Patienten vom Prämedikationsgespräch über die gesamte operative Phase bis zur Schmerztherapie nach dem Eingriff und, falls erforderlich, auch während der intensivmedizinischen Versorgung. Im Zentrum des Handelns steht ein höchstes Maß an Patientensicherheit unter Berücksichtigung der individuellen Erfordernisse.


2011 wurde die Intensivstation mit 13 Betten nach modernstem Standard in Betrieb genommen, die interdisziplinäre Betreuungsaufgaben für die Bereiche der Inneren Medizin, Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Urologie hat. Die Einheit verfügt über neun Beatmungsgeräte, umfassende Überwachungstechnik und Geräte zur kontinuierlichen citratantikoagulierten Akutdialyse. Es stehen ein gut geschultes Pflegeteam und in der Intensivmedizin erfahrene Ärzte rund um die Uhr für jährlich ca. 900 Patienten bereit.


Als Spezialistin für lebenswichtige Organfunktionen und Wiederbelebung organisiert die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin die Besetzung des Notarztwagens rund um die Uhr und garantiert Notfallpatienten kompetente Betreuung. Zusätzlich übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung den innerklinischen Reanimationsdienst.

 

Als weiteren Schwerpunkt bietet die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin unter der Leitung des speziell ausgebildeten Oberarztes Dr. Lutz Krüger in Zusammenarbeit mit Ärzten anderer Fachgebiete, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten eine Komplexbehandlung für Patienten mit chronischen Schmerzsyndromen stationär an. Zur Indikationsstellung und Therapiekontrolle ist zweimal wöchentlich eine ambulante Sprechstunde eingerichtet. Die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie ist konzeptionell eine ganzheitliche Therapieform und berücksichtigt körperliche, seelische und soziale Faktoren, die das Schmerzgeschehen unterhalten können. Das vielschichtige Therapieprogramm beinhaltet eine grundlegende befundbezogene Diagnostik, eine psychosomatische und psychologische Diagnostik und Therapie, die Schmerztherapie, die medizinische Physiotherapie respektive Trainingstherapie, Ergotherapie und Patientenschulungen. Ziele der Behandlung sind, Erkenntnisse über Schmerzauslöser und schmerzaufrechterhaltende Faktoren zu erhalten, die Schmerzmedikation zu optimieren, das Vertrauen des Patienten in die eigene Leistungsfähigkeit aufzubauen und Verhaltensweisen zu ändern, die dazu beitragen, dass ein Schmerz chronisch wird. Die Patienten erlernen Techniken zur Schmerzlinderung und verbessern ihre körperliche Leistungsfähigkeit.