Chefarzt Privatdozent Dr. Stefan Schröder Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie mit Geriatrie Telefon: 0 38 43. 34 23 01 Sekretariat Monika Kietzmann Telefon: 0 38 43. 34 23 01 Telefax: 0 38 43. 34 34 68 KMG Klinikum Güstrow GmbH Friedrich-Trendelenburg-Allee 1 18273 Güstrow Telefon: 0 38 43. 3 40 Telefax: 0 38 43. 34 33 60 
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| Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Die psychiatrisch/psychotherapeutische Abteilung des KMG Klinikums Güstrow widmet sich der Diagnostik und Therapie aller psychischen Erkrankungen und Störungen sowie der psychisch bedingten körperlichen Beschwerden. Dafür stehen insgesamt 62 stationäre Betten, 20 Tagesklinikplätze und eine Institutsambulanz zur Verfügung. Der Chefarzt besitzt eine Ausbildungsermächtigung für das Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie für die Dauer von vier Jahren. In der Klinik wird das gesamte Spektrum psychischer Störungen behandelt. Die psychischen Störungen sind vielfältig und haben unterschiedliche Ursachen. Einige von ihnen müssen medikamentös behandelt werden, um Linderung zu erreichen und Verschlechterung zu verhindern. Andere wiederum können durch Medikamente beeinflusst werden, sind aber auch durch Psychotherapie beeinflussbar. Bei noch anderen ist der Verzicht auf Medikamente auch sinnvoll. In jedem Fall wird der Patienten über die Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt und kann selbst mitentscheiden. Die zwangsweise Unterbringung ist nur in absoluten Notfällen mit akuter Selbst- und Fremdgefährdung nötig und möglich. Wichtiges Mittel ist das persönliche Gespräch und die Schaffung einer vertrauensvollen Beziehung. Neben einer gründlichen körperlichen Untersuchung werden dabei gemeinsam mögliche psychische Ursachen und individuelle Problemsituationen erörtert. Die möglichen Behandlungsbausteine einschließlich der medikamentösen Therapie werden dann nach Erfordernis und nach gemeinsamer Vereinbarung und nur mit dem Einverständnis des Patienten festgelegt. Das praktizierte ganzheitliche, mehrdimensionale Therapiekonzept kommt im Miteinander vieler Therapieangebote zum Ausdruck und hat sich als wirksam erwiesen. Behandlungsspektrum - Psychotische Erkrankungen (Schizophrenie, wahnhafte Störungen)
- Depressive und andere affektive Störungen
- Alkoholabhängigkeit und andere Formen von Substanzmissbrauch oder Abhängigkeit
- Akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen
- Angst- und Panikstörungen, Zwangsstörung
- Somatoforme Störungen
- Gedächtnisstörungen und Demenzen
- Verhaltensstörungen bei Minderbegabung oder hirnorganischen Psychosyndromen
- Kriseninterventionen bei Persönlichkeitsstörungen
Therapieangebote - Informationsvermittlung und Psychoedukation
- Psychopharmakotherapie
- Psychotherapie in Einzel- und Gruppentherapien mit verhaltenstherapeutischem und tiefenpsychologischem Schwerpunkt
- Soziotherapie und Beratung durch den Sozialdienst
- Angehörigenarbeit Entspannungsverfahren (progressive Muskelrelaxation)
- Kognitives Training in der Gruppe und am PC
- Schlafentzugsbehandlung
- Ergotherapie
- Physio- und Bewegungstherapie
- Lichttherapie
- Integriertes Psychologisches Therapieprogramm für schizophrene Patienten (IPT)
Stationen Station F8 Die Station F8 ist die fakultativ geschlossene Aufnahmestation mit 14 Betten. Hilft den Patienten in Notsituationen und schafft Möglichkeiten für Rückzug, Ruhe und Orientierung. Gleichzeitig werden erste diagnostische Schritte eingeleitet und mögliche Behandlungsziele und -möglichkeiten mit dem Betroffenen vereinbart. Hier werden auch Akutfälle und Schwererkrankte intensiv behandelt. Station F7 Die Station F7 ist die allgemeinpsychiatrische Station, deren Hauptaufgabe die Therapie allgemeinpsychiatrischer Krankheitsbilder ist. Hier werden zunächst gründliche körperliche und apparative Untersuchungen durchgeführt, um mögliche körperliche Ursachen zu erkennen bzw. auszuschließen. Gleichzeitig wird durch ausführliche Gespräche auf psychische Anteile bei der Entstehung der Störung eingegangen und Therapieangebote erarbeitet. Station E4 Die Station E4 ist spezialisiert auf die Behandlung von Abhängigkeitserkrankten. Während der qualifizierten Entzugs- und Motivationsbehandlung geht es zuerst um die Therapie der körperlichen Entzugssymptomatik, aber auch um die Behandlung von Begleit- und Folgeerkrankungen wie Depressionen, Ängsten, Gedächtnisstörungen und Gangstörungen. Danach steht dann die Motivationsbehandlung in der Gruppe und im Einzelgespräch im Vordergrund. Ziel ist es, Patienten bei der Erarbeitung einer wirksamen Abstinenzstrategie verstehend und beratend zur Seite zu stehen. Station F6 Auf dieser allgemein psychiatrischen Station werden ähnlich wie auf der Station F7 alle psychiatrischen Krankheitsbilder behandelt, allerdings werden hier eher Patienten mit leichteren Störungen aufgenommen, die gut in ein Gruppentherapieprogramm integriert werden können. Darüber hinaus werden auch Patienten mit Neurosen (wie z.B. Panikstörung, Depressionen, Zwangsstörungen und andere) oder Menschen in Krisensituationen aufgenommen. Hier erfolgt die Überprüfung und Indikationsstellung für eine ambulante oder teilstationäre Psychotherapie und eine Krisenintervention sowie die Festlegung verhaltenstherapeutischer Angebote. Tagesklinik Während der tagesklinischen Behandlung wohnen die Patienten zu Hause und nehmen das Therapieangebot von 8.00 – 16.00 Uhr durchgehend wahr. Aufgenommen werden Patienten mit leichteren psychischen Störungen sowie Patienten, die sich nach Psychosen im Stabilisierungsprozess befinden. Außerdem besteht die Möglichkeit, durch Übernahme in die Tagesklinik den vollstationären Aufenthalt zu verkürzen und den Übergang in die Häuslichkeit zu erleichtern. Es wird ein intensives psychotherapeutisches Tagesprogramm durchgeführt, das die Belastbarkeit prüft und fördert. 5. Institutsambulanz Die psychiatrische Institutsambulanz (PIA) bietet manchen Patienten die Möglichkeit, sich durch Wahrung der Therapeutenkontinuität auch in ambulanter Behandlung über einen längeren Zeitraum zu stabilisieren. Dafür steht ein Großteil des gesamten Therapieangebotes der Klinik zur Verfügung. Möglich sind auch spezielle Gruppentherapien und die Einbindung Angehöriger. Anmeldung und Rückfragen bei Schwester Silke Bohn unter Telefon 0 38 43. 34 24 04 oder unter pia.
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