Chefapothekerin Ulrike Wiechmann Telefon: 0 38 43. 34 11 01 Telefax: 0 38 43. 34 11 02 KMG Klinikum Güstrow GmbH Friedrich-Trendelenburg-Allee 1 18273 Güstrow Telefon: 0 38 43. 3 40 Telefax: 0 38 43. 34 33 60  | Apotheke Die Krankenhausapotheke versorgt alle Stationen und Ambulanzen des Krankenhauses mit Arzneimitteln, die direkt im Krankenhaus angewendet werden. Zwischen Apotheke und Stationsleitung wird abgesprochen, welche Arzneimittel zu jeder Zeit, in welchen Mengen vorrätig gehalten werden. Jedes Arzneimittel hat seinen festen Platz. So werden die Arzneimittel auch von Schwestern leicht gefunden, die nicht täglich auf der jeweiligen Station ihren Dienst tun. Aufgabe der Apothekenmitarbeiter ist es unter anderem, die vom Stationsarzt unterschriebenen Bestelllisten zu bearbeiten und die Arzneimittelschränke auf den Stationen regelmäßig aktuell zu bestücken, sodass die benötigten Arzneimittel jederzeit und in einwandfreiem Zustand zur Verfügung stehen. Individuelle Spezialarzneimittel der Patienten werden von der Apotheke kurzfristig beschafft. Leistungsspektrum Patientenorientierte Arzneimittelherstellung Für die Qualität der dabei eingesetzten Ausgangsstoffe für Rezepturen zeichnet die Apotheke voll verantwortlich. So müssen alle bezogenen Ausgangsstoffe in der Apotheke vor der weiteren Verarbeitung auf ihre pharmazeutische Qualität hin geprüft werden. Die Vorschriften des Europäischen Arzneibuches bieten die Grundlage für diese Qualitätssicherungen. Zentrale Zytostatikaherstellung Die Herstellung dieser Rezepturen muss unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen geschehen. Das Zytostatikalabor bietet alle Voraussetzungen für eine gefahrlose Herstellung. Die Infusion wird in der Apotheke applikationsfertig zubereitet. Herstellung einzelner Mischbeutel Im Sterillabor können Arzneimittel (Mischbeutel) unter aseptischen Bedingungen, in einem Reinraum höchster Reinheitsklasse, hergestellt werden. Dabei vermeidet man bakterielle Verunreinigungen während des Herstellungsprozesses und sichert höchste Qualität. Arzneimittelkommission Einmal im Quartal lädt der Chefapotheker die Chefärzte in die Apotheke zur Arzneimittelkommissionssitzung ein. In dieser Sitzung werden Anträge zur Aufnahme von Arzneimitteln in die Arzneimittelliste des Krankenhauses besprochen und entsprechende Entscheidungen getroffen. Dabei werden therapeutischer Fortschritt, therapeutischer "Goldstandard" und Therapiekosten zur Entscheidungsfindung beleuchtet. Außerdem wird die Studienlage zur Entscheidung herangezogen. Dank dieser Arzneimittelkommission kann jeder Patient in unserem Haus sicher sein, optimal mit Arzneimitteln versorgt zu werden. Arzneimittelinformation Die Apotheke ist kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen zu Arzneimitteln. So gibt der Apotheker Hilfestellung bei der richtigen Arzneimittelauswahl bezüglich Darreichungsform und Stärke, unterstützt die Stationen durch indikationsbezogene Vergleiche. Bei speziellen Anfragen zu neuesten Therapiemöglichkeiten und Arzneimittelinnovationen kann der Apotheker innerhalb kürzester Zeit alle notwendigen Fachinformationen beschaffen. Arzneimittelsicherheit Die Apothekenmitarbeiter realisieren ein Höchstmaß an Arzneimittelsicherheit. Wöchentlich erreichen den Apotheker aus der Fachpresse Informationen zum Nebenwirkungspotential der Arzneimittel. Diese Erkenntnisse werden direkt an die Chefärzte weiter gegeben. Bei Rückrufen der pharmazeutischen Industrie werden betroffene Packungen aussortiert. Halbjährlich erfolgen Stationsbegehungen, wo die ordnungsgemäße Lagerung der Arzneimittelvorräte überprüft wird. Der Apotheker stellt außerdem sicher, dass die Anwendung von Betäubungsmitteln und Blutprodukten sorgfältig dokumentiert wird.
Apotheken-Controlling Regelmäßig stellt die Apotheke den Chefärzten Daten zur Verfügung, die genaue Auskunft über die aus der Apotheke angeforderten Arzneimittel je Klinik geben. Sektorübergreifende Zusammenarbeit Der Apothekenleiter ist Mitglied in der Hygiene- und der Transfusionskommission. |